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Tipp des Monats März: „Richtiges Tapezieren“

09.03.2017 - Heute gibt es von mir eine 7-Schritte-Anleitung, wie man beim Tapezieren vorgehen sollte, um das bestmögliche und sauberste Ergebnis zu erzielen:

Die Anleitung:

1. WERKZEUGE Neben dem Tapezier-Tisch gehören Trittleiter, Quast und Eimer, sowie Zollstock, Bleistift, Tapeziermesser, Kleister und Wasserwaage zur Grundausstattung beim Tapezieren. Zum Entfernen der alten Tapete benötigt man außerdem einen Spachtel und gegebenenfalls eine Stachelwalze, den so genannten Tapeten-Igel.

2. VORAUSSETZUNG Restloses Entfernen der alten Tapete: Die alte Tapete dabei evtl. mit dem Tapeten-Igel perforieren und in jedem Fall befeuchten, anschließend einweichen lassen und entfernen.

3. ÜBERPRÜFUNG Den offengelegten Untergrund nun auf Risse und Beschädigungen überprüfen. Sollten Risse vorhanden sein, muss „nachgespachtelt“ werden.

4. GRUNDIERUNG Danach sollte der Untergrund grundiert werden. Je nach Tapeten-Art gibt es verschiedene Möglichkeiten. Bei einer Tapete, die später lediglich überstrichen wird, genügt ein lösemittelfreier Tiefengrund. Bei Mustertapeten empfehlen wir den Untergrund mit einem pigmentierten (also weißen) Tapetengrund vorzustreichen. Sollten dunkle Tapeten (schwarz oder braun) verwendet werden, kann man den Tapetengrund der Tapete anpassen, um so eine evtl. offene Tapetennaht zu retuschieren.

5. TROCKNUNG Vor dem Beginn der eigentlichen Tapezierarbeiten sollte die Wand trocken und staubfrei sein. Das kann man überprüfen, indem man mit der Handfläche über die Wand wischt. Sollten keine Rückstände an der Hand zurückbleiben, so ist der Untergrund geeignet.

6. EINTEILUNG Nun müssen die Tapeten in die richtigen Längen und Formen eingeteilt werden. Auch dies ist bei jeder Tapeten-Art unterschiedlich. Vor allem bei Mustertapeten sollte auf die Einteilung großen Wert gelegt werden, damit das (Wand-)Muster später ordentlich aussieht. Bei Raufaser oder Malervlies ist dies von untergeordneter Bedeutung.

7 TAPEZIEREN Jetzt kann die Tapete mit Kleister eingepinselt und an die Wand angebracht werden. Dabei sollte immer die Einweichzeit beachtet werden. Löst sich die Tapete nach kurzer Zeit wieder von der Wand, kann es an der falschen Einweichzeit liegen. Weicht die Tapete zu kurz, hält sie nicht an der Wand. Weicht sie jedoch zu lange, kann sie reißen. Immer auf die unterschiedlichen Herstellerangaben etwa bei Papier oder Vliestapeten achten.

Viel Erfolg wünscht Euer Sascha Scavnicar

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